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<title>Innenjade</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Innenjade</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Die <b>Innenjade</b> ist ein Seegewässer bei <a href="Wilhelmshaven" title="Wilhelmshaven">Wilhelmshaven</a>, das im Süden an der Linie Wilhelmshaven–<a href="Eckwarderh%C3%B6rne" title="Eckwarderhörne">Eckwarderhörne</a> bei <i>Km 2</i> der <a href="Bundeswasserstra%C3%9Fe" title="Bundeswasserstraße">Bundeswasserstraße</a> Jade beginnt und im Norden bei <i>Km 25</i> an der Linie <a href="Schillig" title="Schillig">Schillig</a>–<a href="Mellum" title="Mellum">Mellum</a> endet. Der Beginn der Bundeswasserstraße <i>Km 0</i> liegt in Höhe der ehemaligen <a href="Wilhelmshavener_H%C3%A4fen" title="Wilhelmshavener Häfen">I. Einfahrt</a> und damit schon am <a href="Jadebusen" title="Jadebusen">Jadebusen</a>, der sich im Süden an die Innenjade anschließt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Gebiet der Innenjade wird im Westen durch die Deichlinie der <a href="Ost-Friesland" title="Ost-Friesland">ostfriesischen Halbinsel</a> und im Osten durch die Deichlinie der <a href="Butjadingen_(Landschaft)" title="Butjadingen (Landschaft)">Halbinsel Butjadingen</a> sowie die <a href="Wattenmeer_(Nordsee)" title="Wattenmeer (Nordsee)">Watthöhenscheide</a> des Hohe-Weg-Watts begrenzt, an dessen nördlichem Ende sich die Vogelinsel Mellum befindet.<sup id="cite_ref-dredging-in-germany.de_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-dredging-in-germany.de-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Fortsetzung des Gewässers in Richtung Norden wird <a href="Au%C3%9Fenjade" title="Außenjade">Außenjade</a> genannt. Innen- und Außenjade werden oft zusammenfassend als „<b>Jade</b>“ bezeichnet, wobei in diese Bezeichnung der Jadebusen dann einbezogen wird, wenn nicht nur vom Jadefahrwasser, sondern vom gesamten Meeresgebiet die Rede ist. In diesen Fällen wird auch vom Jadegebiet gesprochen. Der Begriff „Jade“ leitet sich vom gleichnamigen nur 22 Kilometer langen Fluss <a href="Jade_(Fluss)" title="Jade (Fluss)">Jade</a> ab, der östlich von <a href="Varel" title="Varel">Varel</a> in den Jadebusen mündet.
</p><p>Mitten in der Innenjade verläuft das <b>Jadefahrwasser</b>. Dieses grenzt beim <a href="JadeWeserPort" title="JadeWeserPort">JadeWeserPort</a> unmittelbar ans Festland. Ansonsten liegen zwischen diesem und dem Fahrwasser Wattgebiete.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fluss_oder_Priel?"><span id="Fluss_oder_Priel.3F"></span>Fluss oder Priel?</h2></div>
<p>Gelegentlich wird auch die Innenjade – analog zum namensgebenden <a href="Jade_(Fluss)" title="Jade (Fluss)">Fluss Jade</a> – als <i><a href="Fluss" title="Fluss">Fluss</a></i> bezeichnet. Bei Flüssen handelt es sich allerdings zumeist – ebenso bei der Jade – um <a href="S%C3%BC%C3%9Fwasser" title="Süßwasser">Süßwasser</a><a href="Gew%C3%A4sser" title="Gewässer">gewässer</a> (<a href="Salinit%C3%A4t" title="Salinität">Salinität</a> < 0,1 %); dagegen liegt schon der Salzgehalt des der Innenjade vorgelagerten <a href="Jadebusen" title="Jadebusen">Jadebusens</a> bereits in der Nähe der Jade<a href="M%C3%BCndung_(Gew%C3%A4sser)" title="Mündung (Gewässer)">mündung</a> bei 3,0 %, also deutlich im <a href="Salinit%C3%A4t#Einordnung" title="Salinität">Salzwasserbereich</a>, und damit zudem nur 0,5 Prozentpunkte unter der Salinität der offenen <a href="Nordsee" title="Nordsee">Nordsee</a> (3,5 %).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erst recht muss daher die noch weiter als der Jadebusen (der als <i><a href="Meeresbucht" class="mw-redirect" title="Meeresbucht">Meeresbucht</a></i> kategorisiert wird) seewärts gelegene Innenjade als <a href="Meer" title="Meer">Meeresgewässer</a> eingestuft werden, weswegen die Kategorisierung als (großer) <i><a href="Priel" title="Priel">Priel</a></i> für sie weitaus angebrachter ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nutzung_der_Innenjade">Nutzung der Innenjade</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schiffsverkehr">Schiffsverkehr</h3></div>
<p>Die <a href="Gew%C3%A4sserbett" title="Gewässerbett">Sohlentiefe</a> des Fahrwassers der Innenjade muss seit 1989 bei Km 6 18 Meter und bei Km 25 19,2 Meter betragen. Diese Tiefe ist nur durch regelmäßige Ausbaggerung des Fahrwassers und Verklappung des Baggerguts einzuhalten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwei Klappstellen befinden sich zwischen Außenjade und <a href="Au%C3%9Fenweser" class="mw-redirect" title="Außenweser">Außenweser</a> nördlich von Wangerooge, eine bei der Mellumplate und zwei im Norden des Jadebusens.
</p><p>Nur eine garantierte Tiefe von 18 Metern ermöglicht Schiffen mit bis zu 250.000 tdw und einem Tiefgang von bis zu 20 Metern die Einfahrt in die Jade bei Flut. Sie ist auch die Voraussetzung für den Betrieb des JadeWeserPorts.
</p>
<p>Die Wassermengen des Jadebusens, die bei jedem <a href="Gezeiten" title="Gezeiten">Gezeitenwechsel</a> durch die Innenjade strömen, halten die <a href="Fahrwasser" title="Fahrwasser">Fahrrinne</a> schon zum größten Teil frei von Versandung und Verschlickung. Daher muss zur Instandhaltung des Jadefahrwassers nur selten mit (Saug-)Baggern nachgearbeitet werden. Dies ist ein großer Vorteil des <a href="Tiefwasserhafen" title="Tiefwasserhafen">Tiefwasserhafens</a> Wilhelmshaven, dessen Tiefen z. B. Hamburg oder Bremerhaven nicht aufweisen können. Lediglich eine Querströmung zwischen dem ostfriesischen Festland und der Inselkette der <a href="Ostfriesische_Inseln" title="Ostfriesische Inseln">ostfriesischen Inseln</a> würde regelmäßig Sand Richtung Fahrrinne spülen. Dagegen wurde ab 1906 an der <a href="Minsener_Oog" title="Minsener Oog">Olde Oog</a> ein Dammbauwerk errichtet, das diese Strömung abhält. Von <a href="Flachk%C3%BCste#Barre_und_Priel" title="Flachküste">Barren</a> befreit wurde die Innenjade im Wesentlichen bis 1939, indem vor allem die zuvor im Jadefahrwasser liegende <a href="Geniusstrand" title="Geniusstrand">Geniusbank</a> (siehe Karte rechts) entfernt wurde, die die Tiefe des Fahrwassers an dieser Stelle auf unter zehn Meter verringert hatte. Solche Untiefen hatten im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> das Auslaufen großer Schlachtschiffe bei Niedrigwasser unmöglich gemacht.
</p>
<p>Die Zufahrten zum Jadefahrwasser aus den kleineren Häfen der Sielorte und die Häfen selbst müssen relativ oft durch Saugbagger von Ablagerungen befreit werden.
</p><p>Die Innenjade wird heute nicht nur von Handelsschiffen und von den Schiffen der <a href="Bundesmarine" title="Bundesmarine">Bundesmarine</a> genutzt, die den <a href="Marinest%C3%BCtzpunkt_Heppenser_Groden" title="Marinestützpunkt Heppenser Groden">Marinestützpunkt Heppenser Groden</a> ansteuern, sondern auch vom <a href="Wilhelmshavener_Seeb%C3%A4derdienst" title="Wilhelmshavener Seebäderdienst">Wilhelmshavener Seebäderdienst</a> und von Wasserfahrzeugen, die privat genutzt werden. Ferner wird die Innenjade von <a href="Kutter_(Bootstyp)" title="Kutter (Bootstyp)">Fischkuttern</a> aus den Häfen <a href="Varel" title="Varel">Varel</a>, <a href="Dangast" title="Dangast">Dangast</a>, <a href="Hooksiel" title="Hooksiel">Hooksiel</a> und <a href="Horumersiel" title="Horumersiel">Horumersiel</a> sowie aus dem Wesergebiet befahren.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beiderseits der Innenjade weisen <a href="Richtfeuer" title="Richtfeuer">Richtfeuer</a> Schiffen den Weg zu den Häfen Wilhelmshavens und in den Jadebusen. Am <a href="Voslapper_Groden" title="Voslapper Groden">Voslapper Groden</a> steht das <a href="Richtfeuerlinie_Voslapp" title="Richtfeuerlinie Voslapp">Oberfeuer Voslapp</a>. Der 1961 erbaute Betonturm ist mit 61 m einer der höchsten Leuchttürme Deutschlands. Das zugehörige Unterfeuer steht einige Kilometer weiter nördlich. Das Unterfeuer <a href="Tossens" title="Tossens">Tossens</a> aus dem Jahr 1973 steht in Sichtweite nordwestlich davon im Watt. Weiter südlich am Strand von Eckwarderhörne befindet sich noch das Oberfeuer Eckwarden, eine 1961 erbaute 37 m hohe vierbeinige Stahlkonstruktion mit Wendeltreppe, trichterförmigem Laternengehäuse. Das zugehörige Unterfeuer steht nordwestlich davon in einigen hundert Metern Entfernung im Watt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Juni 2012 übernahmen die neuen Türme „Jappensand“ im Jadebusen die Funktion des Turms in Eckwarden zur Bildung einer Richtfeuerlinie zur Kennzeichnung des, wegen des Betriebs des JadeWeserPorts, verlegten Fahrwassers.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Außer Dienst gestellt wurden das Alte Unterfeuer Schillig (1998), das Alte Oberfeuer Schillig (1987) und das <a href="Quermarkenfeuer" title="Quermarkenfeuer">Quermarkenfeuer</a> <a href="Hooksielplate" class="mw-redirect" title="Hooksielplate">Hooksielplate</a> (1998).<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Muschelzucht_und_Fischerei">Muschelzucht und Fischerei</h3></div>
<p>In der Innenjade liegen <a href="Miesmuscheln" title="Miesmuscheln">Miesmuschelkulturflächen</a> in den Baljen zwischen Butjadingen und Mellum sowie vor dem Voslapper Groden. Im Rahmen der Küstenfischerei werden auf der Innenjade von einem Miesmuschelkutter Muscheln geerntet, und von Fischkuttern werden <a href="Krabben" title="Krabben">Krabben</a>, <a href="Meeraale" title="Meeraale">Aale</a> und <a href="Plattfisch" class="mw-redirect" title="Plattfisch">Plattfische</a> gefangen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Industrie">Industrie</h3></div>
<p>Auf der Wilhelmshavener Seite der Innenjade befinden sich fünf direkt ans Fahrwasser reichende Umschlagsanlagen:
</p>
<ol><li>Brücke der <a href="Nord-West_Oelleitung" title="Nord-West Oelleitung">Nord-West Oelleitung</a> (NWO)</li>
<li>die <a href="Wilhelmshavener_H%C3%A4fen#Niedersachsenbrücke" title="Wilhelmshavener Häfen">Niedersachsenbrücke</a></li>
<li>die <a href="Containerbr%C3%BCcke" title="Containerbrücke">Containerbrücken</a> und Lagerflächen des <a href="JadeWeserPort" title="JadeWeserPort">JadeWeserPorts</a></li>
<li>die Brücke der <a href="Wilhelmshavener_Raffinerie" title="Wilhelmshavener Raffinerie">Wilhelmshavener Raffineriegesellschaft</a> (WRG)</li>
<li>die frühere <a href="Imperial_Chemical_Industries" title="Imperial Chemical Industries">ICI</a>-Brücke<sup id="cite_ref-dredging-in-germany.de_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-dredging-in-germany.de-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, jetzt <a href="INEOS" class="mw-redirect" title="INEOS">INEOS</a></li></ol>
<p>Über die Brücke der <a href="Nord-West_Oelleitung" title="Nord-West Oelleitung">Nord-West Oelleitung</a> wird ein beträchtlicher Teil der <a href="Erd%C3%B6l" title="Erdöl">Rohölversorgung</a> Deutschlands sichergestellt. An der Niedersachsenbrücke wird überwiegend Steinkohle für das benachbarte <a href="Kohlekraftwerk" title="Kohlekraftwerk">Kohlekraftwerk</a> umgeschlagen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Chemische_Industrie">Chemische Industrie</h4></div>
<p>Auf dem <a href="Voslapper_Groden" title="Voslapper Groden">Voslapper Groden</a> sind drei Werke der chemischen Industrie angesiedelt:
</p>
<ol><li>Die <a href="Chloralkali-Elektrolyse" title="Chloralkali-Elektrolyse">Chloralkali-Elektrolyse</a> der <i><a href="Ineos" title="Ineos">Ineos</a> Chlor Atlantik GmbH</i>, begünstigt durch die <a href="Salzlagerst%C3%A4tte" class="mw-redirect" title="Salzlagerstätte">Salzvorkommen</a> der Kavernen (seit 2013 stillgelegt)</li>
<li>Die Produktion von <a href="Vinylchlorid" title="Vinylchlorid">Vinylchlorid</a> und <a href="Polyvinylchlorid" title="Polyvinylchlorid">PVC</a> der <i><a href="Vynova" title="Vynova">Vynova</a></i> (ehemalige Betreiber: EVC und INEOS) im <a href="Chemiewerk_Voslapp" title="Chemiewerk Voslapp">Chemiewerk Voslapp</a></li>
<li>Ein Terminal der <a href="HES_International" title="HES International">HES International</a> auf dem Gelände der ehemaligen <a href="Wilhelmshavener_Raffinerie" title="Wilhelmshavener Raffinerie">Wilhelmshavener Raffinerie</a></li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Salzabwassereinleitung">Salzabwassereinleitung</h4></div>
<p>Die <a href="K%2BS" title="K+S">K+S</a> AG plant eine überregionale Entsorgung von Salzabwasser aus dem <a href="Kalibergbau" title="Kalibergbau">Kalibergbau</a>, um die Umweltbelastungen aus dem Kalibergbau insbesondere in der Werra und Weser zu vermindern. Als Einleitestelle sind zwei alternative Standorte am Fahrwasser der Innenjade nördlich des JadeWeserPorts vorgesehen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es ist geplant, bis zu 1500 m³/h (ca. 0,42 m³/s) Salzabwasser (Sole) als Dauerlast in die Innenjade zu leiten. Der Salzgehalt des Abwassers wird mit 39 % und die Dichte mit 1,25 g/cm³ angegeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tourismus">Tourismus</h3></div>
<p>Die Strände der Gemeinden <a href="Wangerland" title="Wangerland">Wangerland</a> im Nordwesten und <a href="Butjadingen" title="Butjadingen">Butjadingen</a> im Osten bilden die Hauptattraktionen für den Tourismus an der Innenjade. Hooksiel ist als Küstenbadeort, Horumersiel-Schillig als <a href="Seeheilbad" title="Seeheilbad">Nordseeheilbad</a> eingestuft. 2019 wurden in der Gemeinde Wangerland 331.301 Gäste mit 2.134.458 Übernachtungen gezählt.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der Gemeinde Butjadingen gab es 2021 einen Rekordwert von 1.334 Millionen Übernachtungen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Naturschutzgebiet">Naturschutzgebiet</h2></div>
<p>Der westliche und der östliche Rand der Innenjade gehören zum 1986 gegründeten <a href="Nationalpark_Nieders%C3%A4chsisches_Wattenmeer" title="Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer">Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer</a>. Das Jadegebiet ist Teil einer Landschaft mit dem Namen „Watten im Elbe-Weser-Dreieck Jadebusen“, die das <a href="Bundesamt_f%C3%BCr_Naturschutz" title="Bundesamt für Naturschutz">Bundesamt für Naturschutz</a> ausweist.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unmittelbar an die Innenjade grenzen auf dem Gebiet der Stadt Wilhelmshaven die <a href="Naturschutzgebiet_(Deutschland)" title="Naturschutzgebiet (Deutschland)">Naturschutzgebiete</a> <a href="Voslapper_Groden-Nord" title="Voslapper Groden-Nord">Voslapper Groden-Nord</a> und <a href="Voslapper_Groden-S%C3%BCd" title="Voslapper Groden-Süd">Voslapper Groden-Süd</a> an.
</p><p>Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer sind seit 1986 die östlich des Jadefahrwassers gelegenen ehemaligen Naturschutzgebiete „Hohe-Weg-Watt“ und „Mellum“. Das Naturschutzgebiet „Hohe-Weg-Watt“ umfasste eine Fläche von 24.700 Hektar. Es wurde unter der Bezeichnung WE 148 am 22. Januar 1985 unter Naturschutz gestellt und umfasste das dem Butjadinger Land vorgelagerte Deichvorland sowie den Wattrücken zwischen Innenjade und Außenweser bis zur Südostgrenze des Naturschutzgebiets „Mellum“.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Etwa die Hälfte des Watts wurde dem Jadegebiet, die andere Hälfte dem Wesergebiet zugerechnet. Das Naturschutzgebiet „Mellum“ schloss sich im Nordwesten an. Es war 6.500 Hektar groß und wurde unter der Bezeichnung WE 67 am 8. September 1983 unter Naturschutz gestellt.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Liste_der_Sturmfluten_an_der_Nordsee" class="mw-redirect" title="Liste der Sturmfluten an der Nordsee">Liste der Sturmfluten an der Nordsee</a></li>
<li><a href="Jadegebiet" title="Jadegebiet">Jadegebiet</a></li>
<li><a href="%C3%84stuar" title="Ästuar">Ästuar</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>A. Hops: <i>Die Entwicklung des Jadefahrwassers zum Großschiffahrtsweg</i>. In: <a href="Hansa_(Zeitschrift)" title="Hansa (Zeitschrift)">Hansa</a>, Heft 11/1966, S. 926–928</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Innenjade?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Innenjade</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deichschutz.de/pdf/ausarbeitung_jade.pdf">Franziusinstitut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen: <i>Tiden, Seegang, Strömungen und Sedimenttransport in der Jade</i></a> (PDF; 894 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.leuchtturm-atlas.de/regJad.html">Leuchtturmatlas: <i>Leuchttürme in der Jade</i></a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wilhelmshaven.de/behoerden_dienstleister/media/bauleitplanung/5_IBL_Gewaesseroekologie.pdf">IBL UmweltPlanung/Stadt Wilhelmshaven: <i>Potenziale zur Kühlwassernutzung am Kraftwerksstandort Wilhelmshaven. Gewässerökologisches Gutachten</i>, 2007, S. 62</a></span>
</li>
<li id="cite_note-dredging-in-germany.de-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-dredging-in-germany.de_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dredging-in-germany.de_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bundesanstalt für Gewässerkunde / Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050505195749/http://www.dredging-in-germany.de/downloads/aestua/07.pdf"><i>Bagger- und Klappstellenuntersuchungen in der Jade</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 5. Mai 2005 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 10,5 MB) Koblenz/Wilhelmshaven 2003, S. 5, abgerufen am 22. August 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Günther Lang: <i>Ein Beitrag zur Tidedynamik der Innenjade und des Jadebusens</i>. In: <i>Mitteilungsblatt der Bundesanstalt für Wasserbau</i> Nr. 86. 2003, S. 33–42</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Fachbereich Biowissenschaften der <a href="Johann_Wolfgang_Goethe-Universit%C3%A4t_Frankfurt_am_Main" title="Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main">J.-W.-Goethe-Universität</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140222161636/http://www.senckenberg.de/files/content/forschung/abteilung/aquazool/crust/nordsee-exkursion_2006.pdf"><i>Meeresbiologische Exkursion Wilhelmshaven und Helgoland¹ Sommer 2006.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 2,3 MB), S. 17, abgerufen am 22. August 2024.</span>
</li>
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</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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